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Weltgrößte Mikroplastik-Datenbank für Arktis entwickelt

Forschende der russischen Universität Nowgorod haben die bisher größte offene Datenbank mit Infrarotspektren von Mikroplastik aus dem Arktischen Ozean erstellt. Neuronale Netze können damit über 96 Prozent der Partikel identifizieren.

Weltgrößte Mikroplastik-Datenbank für Arktis entwickelt
  • Die Datenbank MICROSCAN enthält Infrarotspektren von 2010 realen Mikroplastikpartikeln aus der Ostarktis, nicht aus dem Labor
  • Neuronale Netze identifizieren Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol mit über 96 Prozent Genauigkeit ohne chemische Behandlung
  • Die Technologie ermöglicht erstmals die Identifikation von Mikroplastik direkt während Expeditionen vor Ort

Mikroplastik sind winzige Plastikpartikel, die durch Zersetzung von Plastikmüll, Autoreifenabrieb, synthetische Kleidung und Fischereinetze in Gewässer gelangen. Bisherige Datenbanken enthielten vorwiegend Spektren reiner Laborproben, die sich von gealtertem Plastik in der Umwelt unterscheiden. Die neue Datenbank soll helfen, die Verbreitung von Mikroplastik in polaren Regionen besser zu verstehen.

Quelle: наука.рф/news/arkticheskomu-mikroplastiku-sdelali-tsifrovoy-pasport-/

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